Jedes Jahr wird am 21. März der von der UNO ausgerufene Internationale Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung begangen. In der Schweiz zeigen die Daten der Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB), dass 15- bis 24-Jährige proportional am stärksten von rassistischer Diskriminierung betroffen sind. Angesichts dieser Feststellung verstärkt das Wallis seit 2009 sein Engagement. Die Ausgabe 2026 entspricht einem Wunsch der Walliser Jugend: den Dialog über Identität und Zugehörigkeit zu eröffnen und die Erfahrung von Rassismus als Hebel für Handeln und Veränderung zu nutzen.
Die diesjährige Kampagne basiert auf der Erstellung und Verbreitung von Videoclips, die aus Gesprächen mit Jugendlichen aus dem Kanton entstanden sind. Die Videos wurden im Anschluss an die Vorführung des Films «The Ordinary Swiss» der Walliser Designerin und Art Directorin Safa Zanad gedreht und zeigen authentische Diskussionen, in denen sich Erfahrungsberichte und Reflexionen vermischen. Dieses Projekt entstand dank einer engen Zusammenarbeit mit dem Asylamt, dem Projekt «Young-Tische» von Gesundheitsförderung Wallis sowie den Orientierungsschulen Haut-Lac und Leukerbad und den Aufnahme- und Integrationsklassen der Berufsschule für Handwerk und Gemeinschaftsdienst (EPASC). Diese Kurzfilme, die während der gesamten Kampagne in den sozialen Netzwerken verbreitet werden, sollen den Jugendlichen eine Stimme geben und eine Kultur des Respekts und der Inklusion fördern.
Von Podiumsdiskussionen für Jugendliche in Brig über ein interaktives Theaterstück in Sitten bis hin zu Veranstaltungen für alle Altersgruppen in Ayent finden im gesamten Kanton zahlreiche Aktivitäten statt. Sie bringen Schulen, Jugendorganisationen, Partnerverbände und die breite Öffentlichkeit in der Woche vom 21. bis 28. März 2026 zusammen.
Das detaillierte Programm der Aktivitäten nach Gemeinden ist auf der Website des Kantons vs.ch/sacr verfügbar und über den QR Code auf dem offiziellen Kampagnen Plakat
Programm während der Aktionswoche im Oberwallis Flyer